Lao Loa

Vier Stationen liegen bereits wieder zwischen diesem und dem letzten Eintrag. Man muss wohl meine Faulheit und die miese laotische Internetverfügbarkeit dafür verantwortlich machen. Wir sind zuletzt in Vang Vieng gelandet. Einem kleinen Städtchen umgeben von 1200 Meter hohen Kalksteinformationen und einem Fluss, an dem sich die Attraktion dieser Location abspielt. Tubing.

Doch von vorne. Wir haben Chiang Mai am 26.01 Richtung Grenze verlassen. Pünktlich zum Ablauf meines Visums haben wir am nächsten Morgen den Mekong überquert und Laos betreten. Die Unterschiede zwischen Thailand und Laos fielen sofort ins Auge. Werbetafeln und Supermärkte sind verschwunden. Ebenfalls die Horden von Toyotas auf breiten Highways und die gleichförmigen Städte an denen man vorbeifährt. Eine zweispurige Straße habe ich bislang noch nicht einmal gesehen hier (dafür genug Straßen die ihren Namen eigentlich nicht verdienen). Es erinnert mich sehr an Indien, auch wenn der Vergleich natürlich nicht der beste ist. Die Landschaft ist im gesamten Norden geprägt von bewaldeten Bergen (auch wenn die Entwaldung in manchen Gebieten schon sehr weit fortgeschritten ist) zwischen denen sich kleine Siedlungen entlang der Straße befinden. Provinzhauptstädte wie Luang Namtha, welches unser erstes Ziel war, sind dabei nicht viel größer. 30.000 Menschen wohnen hier in einer der größten Städte des Landes. Mehr als zweistöckige Häuser gibt es nicht und selbst auf den Straßen ist kaum Verkehr.

Im Bus haben wir zwei Holländer getroffen, mit denen wir noch jetzt zusammen reisen. Gemeinsam wurden Motobikes ausgeliehen und wir haben die laotischen Dörfer in der Umgebung Luang Namthas erkundet. Strom, Wasser und Satschüsseln sind der einzige Luxus, den man in einem typischen Dorf antreffen wird. Geschlafen wird in einfachen Hütten und alle Tiere laufen mal wieder frei in der Gegend herum, wo sie dann auch meist an Ort und Stelle geschlachtet werden, sollte Bedarf bestehen. Habe ein paar schöne Fotos gemacht =) Am nächsten Tag haben wir uns für einen zweitägigen Dschungeltrekk angemeldet. Zusammen mit drei Koreanerinnen und zwei Israelis sind wir ca. 15km nördlich der Stadt gestartet. Die Landschaft gab den Verlauf unseres Trekks vor. Hoch und runter. Die ganze Zeit. Begonnen wurde in einer der vielen Rubberplantations, für welche der Wald hier in vielen Gebieten Platz machen muss. Unser Ziel war ein Wasserfall im Dschungel, den wir am Nachmittag erreichten. Wir verbrachten die Nacht in einer Hütte direkt am Wasser, ermüdet vom Lauf und zu viel Lao Lao (50% Reisschnaps den man hier für einen Euro den Liter bekommt). Sind in der Nacht nochmal an den Wasserfall gegangen und haben den Dschungel im schönsten Mondschein mit ganz vielen Glühwürmchen betrachten können. Das Essen wurde stilecht von Bananenblättern mit den Händen verköstigt. Im Gegensatz zu Thailand essen die Laoten sog. Stickyrice, den man zu kleinen Bällchen rollt und zu Suppen und warmem Gemüse isst.

Unsere Nächste Station war Luang Prabang, eine malerische Stadt am Mekong der man ihre französische Kolonialgeschichte noch sehr schön ansehen konnte. Überall befanden sich kleine Häuser mit Fensterläden und hölzernen Balkonen von denen man auf den Fluss blicken konnte. Auch europäische Baguettes konnten man überall für wenig Geld kaufen. (Es geht nichts über ein Tuna-Egg-Sandwich mit viiiiiel Majo) Motobikes waren hier leider unbezahlbar (17$ statt fünf, wie ÜBERALL sonst. Kein Plan warum) so dass wir uns mit TukkTukks fortbewegen mussten. Das Highlight war der Besuch mehrerer großer Wasserfälle, die perfekte natürliche Swimmingpools über mehrere Stufen bildeten. Das Wasser war zwar saukalt, aber durch den sandigen Boden türkisgrün. Man kann die Szenerie nur schwer beschreiben. Man stelle sich aber die perfekte Wasserfalllandschaft vor, die sich über mehrere hundert Meter Länge und 40 Meter Höhe erstreckt. (So im Centerparks-Stile, nur natürlich und wesentlich kälter) Leider hatte ich meine Kamera nicht dabei…

Nun sind wir wie gesagt in Vang Vieng. Die Stadt hat nicht viel vom übrigen Laos und wirkt eher wie eine künstliche Welt, die nicht so Recht ins Gesamtbild passen will (Erinnert mich an Goa/Indien). Alles hier ist auf die Bedürfnisse westlicher Backpacker ausgerichtet, die billig trinken und Party machen wollen. Unser Besuch der “Bucket-Bar”, in der Wiskey-Cola und Konsorten in kleinen Eimerchen (die Teile ausm Sandkasten) für unter einen Euro serviert werden, machte das überdeutlich. Mehr oder weniger miese Technomusik aus übergroßen Boxen beschallt eine Menge betrunkener twentysomethings. Das macht tierisch Spaß (den man am nächsten Morgen schwer bereut) hat aber nicht mehr viel mit dem Land zu tun, in der die Party stattfindet. Für ein paar Tage ist die Sache aber Ok.

Die Krönung des ganzen ist neben den unzähligen Bars, in denen alle Staffeln der Serie “Friends” im Endlosmodus vor bekifften Backpackern ablaufen das Tubing. Hier lässt man sich im Schlauch eines großen Traktorreifens langsam den Fluss heruntertreiben und hält alle paar hundert Meter an einer der vielen Bars am Ufer an und trinkt die schon erwähten Buckets, bevor es auf gleicher Weise weiter den Fluss herunter geht. Noch haben wir all das nicht ausprobiert, aber es soll wohl Spaß machen.

Den heutigen Tag verbringen wir verkatert in einer Bar und schauen DVDs. Auch nicht schlecht und bei der Hitze draußen fast die einzige Alternative. Wir hoffe euch allen geht es gut (hiermit gute Besserung an Dagmar) und der Winter verlässt euch langsam. Wir haben noch knapp vier Wochen in SOA bevor es Richtung Osten geht. Wir werden sie genießen, das ist mal sicher =) Dicker Schmatzer von mir (Anne)

Posted 5 days, 1 hour ago at 10:20.

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Von Tigern und Schlangen

Wir sind in Chiang Mai und schon wieder auf dem Sprung. Die nächste Station wird Laos sein, das ich leider bei meiner Kambodia-Reise auslassen musste. Statt dem Süden mit seinen „Four Thousand Islands” Werden wir uns nun den gebirgigen Norden ansehen und hoffentlich unsere Trekkingtour nachholen, zu der wir bislang hier noch nicht gekommen sind. Bangkok haben wir uns bei meinem nunmehr vierten Besuch auch ein wenig näher angeschaut. Wahrscheinlich müssen wir aber nochmals in dieses dreckige Moloch zurück. Unsere jetzige Station ist demgegenüber wesentlich angenehmer und kann fast schon mit dem thailändischen Inselalltag mithalten.

Chiang Mai erinnert mich mit seinen kleinen Soi´s und den niedrigen Gebäuden stark an Phnom Penh. Auch hier merkt man der Stadt die über eine Milion Einwohner nicht an. Der Verkehr ist (für asiatische Verhältnisse) gemäßigt und auch für die Anne mit ihrer noch recht geringen Motobike-Erfahrung gut zu bewältigen. (Keine Angst Mom, wir fahren immer defensiv und nie über 80 =) Viele kleine Restaurants, Tempel und Juiceshops prägen das Bild des alten Stadtkerns und auch das Wetter ist äußerst angenehm.

Die Thesis ist heute Abend fertig geworden, hat aber nochmals volle drei Tage in Anspruch genommen. Geschrieben, verbessert und letzte Korrekturen eingefügt (Danke nochmal an Hendrik, Carsten und Mama) wurde dabei in drei verschiedenen Guesthouses. Zuerst haben wir uns in Julies Guesthouse einquartiert. Den Tipp bekamen wir von Saskia, die hier letztes Jahr auch schon ein paar Nächte verbracht hat. Zum Glück hatten wir schon am Abend zuvor aus ein Zimmer reserviert, denn die Location scheint DER Backpacker-Anlaufpunkt schlechthin zu sein. Der kleine Vorhof war dementsprechend immer gut gefüllt mit Reisender jeder Nationalität (Deutsche und Engländer waren wie bislang überall in Thailad in der Überzahl). Trotz des übertriebenen Trekkingangebots haben wir die ersten Tage nicht viel gemacht. Zum einen musste die Thesis fertiggestellt werden, zum anderen behagten mir die beworbenen Touren nicht sonderlich. In wahlweise ein bis drei Tage wurden Elefantenritt, Bamboo-Wildwasserrafting, Mountenbiking und der Besuch von mindestens drei Wasserfällen und verschiedenen “Hilltribes” gepackt, wobei mindestens 10-15 Leute zugleich abgehandelt werden. Ich hoffe wir finden in Laos weniger tourimäßige Angebote…
Den Samstag haben wir uns “freigenommen” (Ich weiß dass die Formulierung nicht ganz passend ist) und haben uns Motobikes ausgeliehen, um die Umgebung zu erkunden. Etwa 20km nördlich der Stadt fanden wir eine paar wenige typische Touriattraktionen. Auf ca. 5km Straße waren Tigerpark, Elefanten- und Schlangenshow, Butterfly- und Orchidfarm, Shootingrange, Bungeejumping, Paintballpark sowie 10(!) Wasserfälle zu besichtigen. Diese Attraktionsdichte habe ich bislang noch nirgendwo bestaunen dürfen. An diesem Beispiel wird der Entwicklungsstand von Thailands Tourismusbranche überdeutlich. Kambodscha und Indien wirken dagegen wie Anfänger beim Spiel ums Tourigeld.

Wir entschieden uns für den Tigerpark, der seine sechs Euro jedoch wert war. Habe ich in Indien den einen Tiger nur von weitem auf einem Elefant sitzend betrachten dürfen, hieß es jetzt gleich mehrere Examplare zu streicheln und zu kuscheln. Außerdem auf dem Programm standen die Wasserfälle und die Orchideenfarm. (Bilder hat es unten ein paar).

Morgen geht es zur Grenzstadt Chiang Kong, von wo aus wir übermorgen über den Mekong nach Laos übersetzen werden. Ich bin auf die Unterschiede zu Thailand und Kambodscha gespannt und werde hoffentlich bald ein wenig zu berichten haben

Posted 2 weeks ago at 15:15.

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Inselalltag

Wir sind noch immer auf Koh Chang am Golf von Thailand. Noch immer im gleichen kleinen Bungalow mit den gleichen Bettbezügen und dem selben Gecko als Mitbewohner. Solange die Anne für ihre Thesis und ich für die von ihr übertragende Übersetzungsaufgabe brauche, wird sich daran auch nicht viel ändern. Auch unser Alltag befindet sich nicht gerade in einem Zustand ständigen Wandels: Wir stehen spät auf, gehen lecker und ausgedehnt frühstücken (Eier, Toast und Früchte mit Kokosnussmilch. Gerne aber auch mal ein Müsli) und setzen uns dann meist nach einem kurzen Besuch im nahen „Supermärktchen“ oder dem Strand in unsere Hängematten und arbeiten. So weit man das bei der hier vorherrschenden Atmosphäre so bezeichnen kann. Das Wetter ist angenehm, das Internet schnell und das Essen billig. Hier halte ich es auch ohne Probleme länger aus. Meine Musiksammlung wird zurzeit täglich erweitert und auf meinen Ipod übertragen und auch eine detailierte Verfolgung des heimischen Geschehens in Politik und Co. Wird mir hier mal wieder möglich. Ich fühle mich beinahe wieder daheim. Nur die höhere Bandbreite und meinen Monitor vermisse ich…

Wir haben uns noch eine weitere Woche Zeit gegeben für die Thesis (ohne uns zu sehr stressen zu wollen, versteht sich) und schmieden für die Zeit danach bereits an Plänen. Wahrscheinlich werden wir unsere Asienzeit ein wenig verlängern, um der Thesisunterbrechung hier Rechnung zu tragen. Die sonst verbleibenden zwei Wochen sind uns zu wenig, um Thailand und auch Malaysia zu bereisen, so werden wir wohl einen Monat hier dranhängen und dafür unsere – sowieso schon reichliche – Zeit in Südamerika verkürzen. Leider bedeutet dies, alle weiteren Flüge, die wir bereits gebucht hatten, ändern zu lassen. Wir werden sehen, wie teuer uns das zu stehen kommt.

Untenstehend noch die ausstehenden Bilder aus Bali und der bisherigen Geschehnisse.

Posted 1 month ago at 18:30.

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Was bisher geschah

Nach meiner Abreise aus Bali habe ich den Tag damit zugebracht ein schönes Zimmer für mich und Anne in Bangkok zu finden, eine Aufgabe die in der Touristenecke alles andere als leicht zu nennen ist. Für viel Geld ließ sich jedoch am Ende etwas Passendes finden und nachdem ich die Anne am nächsten Tag vom Flughafen (den ich inzwischen nach einer dort verbrachten Nacht und zwei weiteren besuchen zu kennen glaubte) abgeholt hatte, verbrachten wir zwei Naechte dort.
Silvester war eher unspektakulaer. Wir ließen uns von einem Taxi ins Zentrum fahren und warteten mit einigen tausend Thais auf das neue Jahr. Deutsche verhaeltnisse bezüglich Boellerei und alkoholkonsum wurden nicht mal ansatzweise erreicht und nach einem netten Feuerwerk (aber auch nicht viel mehr) haben wir uns wieder nach hause gemacht.
Am nächsten Tag ging früh morgens unser Bus richtung Ostküste, wo wir uns jetzt auf Ko Chang, der zweitgrößten thailaendischen Insel, niedergelassen haben, um dem nervigen Bangkok zu entfliehen und in ruhe Annes thesis fertig zu schreiben.
Leider habe ich die Anne gleich mit meiner seltsamen Krankheit, die ich aus Bali eingeschleppt hatte, angesteckt und meine süße liegt jetzt schon den zweiten Tag im
Bett und versucht sich zu erholen. Unser Zimmer oder besser Bungalow ist dafür aber nicht allzuschlecht geeignet, was die Sache für sie hoffentlich einfach überstehen laesst. Von der kleinen bar aus blicken wir über palmen und dichte Dschungelvegetation auf ca ein Kilometer entfernte Meer und dank der erhöhten Position unseres ressorts weht immer ein laues Lüftchen.
Sobald die Anne wieder auf den Beinen ist gilt es die Insel zu erkunden und die vielen Wasserfälle zu finden, die sich im dichten Dschungel hinter uns befinden. Vielleicht ist auch noch ein kleiner Schnorcheltrip zu den vor uns liegenden inselcheln drin.
Ich vertreibe mir bis dahin die Zeit mit meinem neuen iPod Touch, der hier bei free wifi seine volle staerke zeigen kann. Allein meine iTunes bibliothek in Ordnung zu bringen und die kiste hier zu “jailbrailen” kostet mich bislang einen vollen Tag.
Gleich werde ich auch mal dem Strand einen Besuch abstatten, nachdem ich meinen Krankenbesuch bei der Anne abgeschlossen habe. Für sie ist der Start der Reise leider weniger gut verlaufen, aber
mir erging es in Indien nicht besser. Man kann sich einem rauen Beginn wohl nicht ganz entziehen.

(dieser Text entstand in mühevoller handarbeit auf meinem iPod, weshalb man meine unzähligen Fehler entschuldigen sollte :) ich hoffe ihr hattet alle einen guten Rutsch und blickt hoffnungsvoll ins neue Jahr. Auf ein gutes 2010 an alle die das hier lesen!

Posted 1 month, 1 week ago at 06:58.

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Das war Bali (Sehr gut und ein bisschen doof)

Eigentlich muss hier gar kein grosser Text mehr rein, denn der Titel sagt bereits alles. Ich hatte sehr gute zwei Wochen auf Bali und Lombok mit der Tami, in denen wir uns (meistens) gut verstanden haben und unsere Zeit mit (meistens) sehr abwechslungsreichen Aktivitaeten fuellen durften.

Nach unserer Rueckkehr von Gili Meno haben wir uns erst einmal an die Schwuele in Bali gewoehnen muessen, was  zwei sehr verschimmelten Tagen vor dem Fernseher bedeuteten. Wenn man schonmal ein Haus mit Klimaanlage bekommt, fuer das man nichts zu zahlen hat, sollte man das auch ausnutzen. Leider langweilt einen auch die haerteste Entspannungsphase und wir haben uns am 24.12. dazu entschlossen unsere Inselrundfahrt anzutreten. Ubud, ein kleines Staedtchen weiter im Landesinneren war unser erstes Ziel fuer uns und unsere kleinen Mopeds, die wir am Tag vorher ausgeliehen hatten. Bei einem leckeren Abendessen und zu viel, zu teurem Wein (alleine fuer den haben wir knapp 40$ ausgegeben oO) haben wir den Heiligen Abend bei einem Japaner verbracht und die Zeit dafuer genutzt alle moeglichen Leuten ueber Skype anzurufen, um Weihnachtsgruesse zu uebermitteln.

Der naechste Tag hat uns in die Berge, noch weiter im Norden gefuehrt. Der Regen war hier Stammgast und auch die Temperaturen entsprechend kuehler. Leider hatte mich am Abend zuvor eine Erkaeltung (oder was auch immer, habe bis heute nicht heraus, was mich geplagt hat und immer noch nervt) erwischt und ich habe den Tag im Bett verbracht, waehrend Tami sich eine riessige Tempelzeremonie in der Naehe unseres Hotels angesehen hat. Die Hauptaktivitaet in der Gegend war die Besteigung eines kleinen Vulkans (ca. 1600m), die wir leider ob meines bescheidenen Zustandes nicht antreten konnten. Einzig die warmen Quellen, um die herum ein kleines Bad errichtet worden war, haben wir uns am naechsten Tag angetan. (In 45 Grad warmen Wasser zu liegen, waehrend ueber dir der Regen runterkommt, ist schon was tolles)

Tag drei hat uns nach Lovina, an der Nordküste Balis gefuehrt, einer Ansammlung von Toursitenhotels und -restaurants. Seine Existenzberechtigung hat der Ort einzig den Delphinen vor der Kueste zu verdanken, deren morgentlichen Fruehsport man sich in einem kleinen Bott sitzend anschauen kann. Auch wir haben diesem Spektakel um fuenf Uhr morgens beigewohnt. Spektakel aber nicht wegen der paar Delphine, die man meist hundert Meter entfernt fuer Milisekunden aus dem Wasser springen sieht, sondern vielmehr wegen der ungelogen ca. 60 Booten, die mit uns auf Delphin”jagt” gingen. Die meisten Boote waren mit gelben, pinken oder blauen Japanern (gemeint sind die farbenfrohen Schwimmwesten) jeglichen Alters gefuellt und das Zusammenspiel dieser Boote mit dem lieblichen Sonnenaufgang vor der Kueste Balis war der eigentliche Hoehpunkt des Dolphinwatchings. Die Szenerie war vergleichbar mit einem Spiel der F-Jugend des VFR Wiesbaden: Ein Ball (Delphine) und zwei Mannschaften (60 Boote), die die Spielzeit damit verbringen, in voller Mannschaftsstaerke ersterem hinterherzulaufen. Ich habe ein paar Bilder gemacht, bin aber zu faul, um sie hochzuladen und zu bearbeiten. Vielleicht speater mal =)

Der gestrige Tag war dann leider weniger angenehm. Um den schlechten Dingen weniger Raum zu geben, hier die Kurzfassung: Ich=immer noch krank und leicht fiebrig (ausserdem wesentlich zu muede, wegen dem viel zu frueh angelegten Japwatching), Tami=total bewegungsunfaehig, weil Ruecken verrengt oder sonst was (Sie hatte vor zwei Jahren einen Bandscheibenvorfall), Unsere Wohnung im Sueden= 120km entfernt (und die Tami mit ihrem Ruecken nicht in der Lage mit dem Roller zu fahren). Also haben wir improvisiert und drei Balineser (oder so) gefgunden. Zwei haben unsere Roller runter gefahren, ein dritter uns selbst. Mit dem entsprechenden Kleingeld ist hier alles moeglich. Leider war damit unsere Odyssee noch nicht beendet, da der Schluessel unserer Wohnung nicht dort anzufinden war, wo wir ihn hinterlassen hatten. (Zu lange die Geschichte, um sie hier wiederzugeben) Also durften wir uns zu spaeter Stunde noch auf die Suche nach einem Hotel machen, was wir dann um zwoelf auch gefunden hatten um endlich ein wenig Schlaf zu bekommen.

Jetzt sind wir wieder “daheim”. Ich fuehle mich immer noch kaputt und die Tami liegt mehr oder weniger bewegungsunfaehig im Bett und wartet auf ne Mail von einem Freund, der ihr einen Rueckenspezialisten auf Bali nennen soll. Alles nicht so gut. Aber wir warten ab, was der morgige Tag bringt. Fuer mich mal wieder eine Reise nach Bangkok, wo ich eeendlich meine Suesse wiedersehen darf. Fuer die Tami hoffentlich einen guten Arzt.

Danke fuer die Aufmerksamkeit =) (Unterstehend noch ein kleines Video von unserem Inseltrip. Enjoy!)

Posted 1 month, 1 week ago at 14:22.

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Auf Gili Meno

Nach drei Tagen auf Bali, in denen die Tami versucht hat ihre nette Lebensmittelvergiftung auszukurieren und wir uns mit Massagen (1h fuer drei Euro), sehr gutem Essen, englischen Filmen und ein paar Strandbesuchen den Tag verkuerzt haben, sind wir jetzt auf Gili Meno, einer sehr kleinen aber feinen Insel vor Lombok. Das einzige Transportmittel hier ist eine Pferde- oder besser Ponnykutsche, die die Insel in ca 15minuten zu umrunden weiss. Wir leben gut und fast schon luxurioes vor tuerkisfarbenem Meer. Das Riff, das die halbe Insel umgibt, ist fantastisch und mit Schnorchel und Tauscherbrille kann man Riessenschildkroeten, Korallen und verschiedenste Fische begutachten. Das alles bei ca. 3m Wassertiefe und guter Sicht. (We will do the same together somewhere honey +)

Weihnachten rueckt immer naeher und meine “Weihnachtsstimung” war noch nie auf einem geringeren Level. Selbst im August fuehle ich mich mehr nach Gluehwein und Lebkuchen. Es wird ein seltsamer Tag werden, das weiss ich jetzt schon und wahrscheinlich genauso vergehen, wie jeder andere auch. Strange…

Leider habe ich vertgessen meine Kamera aufzuladen bevor ich hergekommern bin, weshalb es leider keine Bilder geben wird. Vielleicht stellt die Tami ein paar auf Facebook bei Gelegenheit. (Man muss sich nur erst aus seiner traegen Faulheit befreien, um die Energie fuer den Druck auf den Ausloeser aufzubringen =) Uebermorgen werden wir nach Bali zurueckkehren, wo wir gluecklicherweise bei einem Bekannten wohnen, der sich gerade nach Australien aufgemacht hat fuer drei Monate. Das bedeutet Fernseher, eigenes Bad und Klima im Haus fuer lau. Billiger kann man nicht wohnen. Ich hoffe euch allen geht es gut und ihr geniesst die Weihnachtszeit mit dem stressigen Geschenkekauf in ueberfuellten Einkaufspassagen und dem ueberschwaenglich erwarteten Verwandtenhopping ueber die Feiertage.

Posted 1 month, 3 weeks ago at 07:20.

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Die letzten Tage in Kambodia

Gemacht hab ich nicht viel ausser lecker zu essen und nochmal den Markt zu besuchen. (Alle Geschenke fuer die Anne besorgt :)

Zeit fuer ein kurzes Resumee. Typisch Kambodia ist:

1. Busfahrten mit Karaokevideos in voller Lautstaerke (Nach 10h nervt das)

2. Maenner, die sich die Haare, die aus ihren Warzen im Gesicht wachsen, stehen lassen.  (Die laengsten vier Haerchen waren gut 6cm lang oO)

3. Highway Raststaetten, in denen Koerbe voller frittierter Taranteln verkauft werden.

4. Restaurants in der Hauptstadt, an denen Elefanten vorbeilaufen, wie in Indien die Kuehe.

5. Kleine Laeden an der Strassenecke, die selbst Paps Mp3 Collection alt aussehen lassen. (50Cent pro Album war mir aber einfach zu teuer und ausserdem kaufe ich keine Warez oO)

6. Eiskaffee mit “Sweetmilk”

7. Toyotas (Ausser ein paar Lexus habe ich kein Auto gesehen, was nicht von den Japanern gebaut wurde)

8. Angkor Wat (Der Tempel ist DAS Wahrzeichen des Landes. Es gibt Angkor Bier, Angkor Hotels, Zigaretten, Versicherungen… Und auf der Landesflagge ist er natuerlich auch zu sehen)

9. Mototaxis, auf die  man sich einfach hinten drauf setzt und hofft, heil an sein Ziel zu kommen (Es gibt zwar eine Helmpflicht in Kambodscha, aber die gilt nur fuer den Fahrer. Warum auch immer. Sinnlos irgendwie)

10. Volleyballtourniere um Geld. Funktioniert dann so, dass man Eintritt fuer das Spiel bezahlt und dann im Team versucht die Gegner zu besiegen, um diesen dann ihren Einsatz abzunehmen. (Mir wurde schon gesagt, dass ich nicht mitspielen duerfte, weil ich zu gross sei. Scheiss Angsthasen. Ich kann nicht mal Volleyball spielen…)

Posted 1 month, 3 weeks ago at 05:32.

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Vier Tage Reis

Morgens, mittags und abends nochmal. Der gleiche Ablauf drei Tage lang. Mein Appetit auf Reis ist erstmal gestillt. Leider ein größeres Problem hier  in Asien, wo es nur mit Aufwand unjd erheblichen Mehrkosten möglich ist, etwas anderes zum Essen zu finden.

Der Grund für meine Reiskur war ein viertägiger Aufenthalt in einem kleinen laotischen Dorf, ca. 40km von Banlung, der Provinzhaupt“stadt“, entfernt. Ein kurzer Auszug aus meinem Reistagebuch, als die ersten Erfahrungen noch frisch waren:

„Ich bin dort wo ich sein wollte, ohne vorher zu wissen, wo ich hin gehen will. Die nächste asphaltierte Straße ist ca. 50km entfernt. Die nächste Stromleitung und fließendes Wasser ca. 7km. Mitten im kambodschanischen Wald bin ich jetzt bei einer kleinen Familie mit Clara, einer französischen Grundschullehrerin und zwei Guides aus Banlung, beide ungefähr in meinem Alter. Sona, der ältere der beiden heiratet in zwei Wochen die jüngste Tochter des Familienoberhaupts und ist spontan zu uns gestoßen, als Jemmy, der immer lächelnde Junge, der mich hierhergeführt hat, ihm von unserem Trip erzählt hat. Die Szenerie hier ist unwirklich und das auf höchstem mir bekanntem Niveau. Die Siedlung beherbergt 50 Familien (in Köpfen wird hier nicht gezählt) und liegt mitten im Nichts, ca. 7km vom Fluss entfernt, den wir bei unserer Hinreise mit einem klapprigen Longtail-Boot überqueren mussten“

Die sieben Kilometer mussten wir beide Male laufen. Der Hinweg war jedoch um einiges beschwerlicher, da ich die Hälfte unseres Proviants für vier Tage in einem alten Reissack auf dem Rücken hatte und damit durch Bäche und schlammige Furchen laufen durfte.

„Wie die Menschen hier leben hat jedoch nichts von den mir aus Deutschland bekannten Dorfstrukturen. Vielmehr sind die auf zwei Meter langen Holzpflöcken gebauten Hütten scheinbar willkürlich in der Landschaft verteilt. Einige entlang den sandigen Trampelpfaden, die unzählig den Wald durchkreuzen, die meisten jedoch an einer Art Lichtung, die sich, folgt man ihren Ausläufern, in Reisfeldern, kleine Fischtümpeln und dem nahen Dschungel verläuft. Die Grundstücksgrößen variieren  von ca. 10m x 10m bis hin zu weitläufigen Arealen, die auf den ersten Blick wie wildes Waldland aussehen. Die meisten Hütten bestehen aus Holz, einige aus simplem Bambus und nur wenige haben Wellblechdächer. In den Hütten wird geschlafen. In der Regel auf dem Boden oder auf dünnen, selbstgebauten Bambusmatten. Privatsphäre scheint, so weit ich das beurteilen kann, Mangelware zu sein. Wir zumindest schliefen gestern zusammen mit der ganzen Familie in einem Raum. Gelebt wird unter der Hütte. Hängematten, einfache Sitzbänke und eine rechteckige, leicht erhöhte Plattform, auf der gegessen wir, stellen den Wohnbereich der Menschen dar. Strom und fließendes Wasser sind nicht vorhanden. Eine Autobatterie, eine Taschenlampe und unscheinbarer, aber verdammt gefährlicher, weil tiefer und ungesicherter Brunnen sind die Alternativen. Geduscht wird vor aller Augen mit Wasser aus dem Brunnen. Für Clara kein einfaches Unterfangen, da sie sich als Frau beim Waschen komplett bedecken muss. Etwas was Europäer schlicht nicht gewohnt sind.“

Während wir den ersten Tag dazu genutzt haben das Dorf zu erkunden und ein paar Fotos zu machen, sind wir am nächsten Tag zu einer kleinen Dschungelsafari aufgebrochen. Mit Proviant für den Tag ging es insgesamt 18km durch den Busch, wo uns unser Guide zu einem abgelegenen Wasserfall mitten im tiefsten Dickicht geführt hat. Auf halbem Weg haben wir ein paar Fischer aus dem Dorf getroffen, die mit einigen Dutzend Wasserschlangen aus den unzähligen Bächen des Dschungels auf dem Heimweg waren. Unser Guide hat bei der Gelegenheit gleich ein paar für unser Abendessen gekauft. Neben den gegrillten Schlangen (auf Reis -_-) war die Schlachtung einer der Hausenten der kulinarische Höhepunkt des Trips. Anstatt die Brust vorsichtig vom Fleisch zu trennen und mit etwas Gewürz anzubraten, wurde die komplette Ente mit einem groben Beil in Stücke gehackt  (Beine und Kopf inklusive) und zu einer Suppe verarbeiten, die dann schön mit Reis serviert wurde. Zum Glück fand unser Essen immer bei Kerzenlicht statt und man sah nie genau, was man sich auf den Teller holte…

Ich bin jetzt schon wieder in Phnom Penh und haben mir nach meiner zehnstündigen (oO) Busfahrt hier ein schönes Zimmer mit warmer Dusche und TV genommen und lasse den Abend jetzt mit Burger und Pommer auf typisch westliche Art ausklingen. Vielleicht gönne ich mir morgen zum Frühstück wieder etwas Reis…

Posted 2 months ago at 15:38.

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Vom Inselleben zurück in die Großstadt

Nach fast zehn Tagen auf Koh Ru, einer kleinen Insel vor der Küste von Kambodscha, bin ich jetzt in der Hauptstadt Phnom Penh gelandet. Aus den geplanten drei Tagen wurden zehn und ich wäre fast noch länger geblieben, hätte mich mein schlechtes Gewissen nicht zum weiterreisen gebracht.

ie Insel besteht im Grunde aus zwei kleinen Stränden auf der Ost- und Westseite. Der Rest ist dichter Dschungel und nur ein kleiner Pfand führt durch ihn hindurch und verbindet die beiden Seiten der Insel miteinander. Auf jeder Seite gibt es ein Bungalowressort mit ca zehn Strandhütten. Spartanisch eingerichtet und nur mit einem alten Moskitonetz vor den unzähligen Krabbelviecher geschützt, habe ich auf jeder Seite ein paar Nächte verbracht. Dabei habe ich auch Kontakt mit der ersten größeren Spinne gemacht, die es sich netterweise in einer meiner Unterhosen bequem gemacht hat, die ich nach der Wäsche zum trocknen auf die Leine gehängt hatte. Zum Glück fand sich ein freundlicher Khmer, der das fast handtellergroße Vieh aus meinem Moskitonetz entfernt hat. oO

Der Unterschied zwischen Koh Ru und Phnom Penh könnte größer nicht sein. Während sich in der Stadt knapp 1.5 Millionen Menschen drängen, waren wir auf der Insel höchstens 40 Leute, was ausschlaggebend für die sehr entspannte Atmosphäre war. Man hatte immer die Wahl zwischen Einsamkeit und Gesellschaft, beides nur wenige Meter voneinander entfernt. Etwas, was ich bislang nur aus Goa kenne und jetzt schon wieder vermisse. Mein Tagesablauf war absolut abwechslungsarm und wurde nur durch die zwei oder drei Mahlzeiten am Tag etwas strukturiert. Schwimmen, lesen und absolut nichts tun, während man in einer Hängematte direkt am Wasser liegt. Nur die Gespräche mit den Leuten brachten etwas Abwechslung. Ich habe meine ersten Kanadier kennengelernt und feststellen müssen das Engländer – entgegen meiner bisherigen Meinung – doch nicht das verständlichere Englisch sprechen. Auch Deutsche aus Berlin und Bremen sowie ein sehr nettes Pärchen aus Österreich habe ich getroffen. Dabei war es sehr interessant zu sehen, wie sehr sich Reisedauer und -geschwindigkeit der Leute unterscheiden und dabei auch gleichzeitig die Gesprächsthemen: Diejenigen, die nur wenige Wochen unterwegs waren, redeten äußerst ungerne über ihren Job zuhause und schwelgten lieber in Phantasien über eine längere Auszeit von Heim und Hof. Eine Irin hingegen, die auf der Insel ihr einjähriges Reisejubilläum gefeiert hat, war mit ihren Gedanken schon ganz bei ihrer geplanten Selbstständigkeit in Australien. Alle jedoch, die dem Ende ihrer Reisezeit entgegenblickten, waren voller Wehmut und ich kann mich rückblickend sehr glücklich schätzen, noch am Anfang meiner Reise zu stehen.

Phnom Penh gefällt mir bislang sehr gut. Die Stadt ist relativ übersichtlich und hat mit der breiten Flusspromenade und den vielen Parks und Bäumen noch viel von ihrem französischen Flair erhalten. Morgen reise ich ab und werde mich Richtung Norden, entlang des Mekong Flusses, in die abgelegeneren Regionen des Landes machen. Zwei Wochen bleiben mir noch bis zu meiner Abreise nach Bangkok. Ich hoffe, ich komme pünktlich wieder zurück =)

Posted 2 months, 1 week ago at 08:47.

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Tempel, Tempel, Tempel

Tempel, Tempel, Temple

Davon gibt es hier in Angkor Wat, dem ehemaligen Zentrum der khmerischen Hochkultur im 10. Jahrhundert einige. Seit drei Tagen bin ich jetzt in Kambodia und die Unterschiede zu Indien sind groß. Zum einen ist das Land wesentlich (!!!) kleiner und man kann beinahe alle Gebiete innerhalb eines Tages mit dem Bus erreichen. Der andere große Unterschied ist die Bevölkerungszahl. Nur knapp 16 Mio Menschen leben hier, 80% davon auf dem Land. Das lässt die zweitgrößte Stadt des Landes schon kleiner als Wiesbaden werden. Der Tourismus steckt noch in den Kinderschuhen und viele Gebiete sind noch völlig unerschlossen. Vor allem die Bergregionen im Nordosten, kurz vor der Grenze zu Laos sind mehr oder weniger Wildnis mit dichter Dschungelvegetation. Dorthin will ich mich aber erst später aufmachen. Für heute Abend ist eine Übernachfahrt an die Küste geplant. Ich brauche dringend ein paar Tage in absoluter Ruhe am Strand. Mit ein wenig Glück bekomme ich auf einer der kleineren Inseln vor der Küste einen Strandbungalow. Drei Tage ohne Strom direkt am Meer ist genau das, was ich jetzt brauche.

Die Tempel von Angkor sind ähnlich faszinierend, wie ich sie mir vorgestellt habe. Über 20km² erstrecken sich die unterschiedlich gut erhaltenen und restaurierten Tempelanlagen. Manche sind immer noch in dem Zustand, in dem die ersten Europäer sie entdeckt haben. Mit Bäumen, die die Steinwände langsam aufzufressen scheinen und Wurzeln, die sich durch den Boden bohren. Die großen Distanzen zwischen den Tempeln gestalten die Fortbewegung etwas schwierig, vor allem für meinen in Kambodia sowie schon geplagten Geldbeutel. Ein Tuk-Tuk kostet 15$ für einen Tag, der Eintritt 20$ und ein Liter Wasser (Von dem man bei 30°C Hitze verdammt viel braucht) nochmal 1$. Für heute habe ich mir ein klappriges Fahrrad gemietet. Mal sehen, wie sich die knapp 20km Fahrt hin und zurück gestalten.

Posted 2 months, 3 weeks ago at 06:43.

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